


Fernando de Arellano verliert seine Frau durch eine Krankheit. Er begegnet Mónica, die ihr täuschend ähnlich sieht. Die darauf folgende Ehe wird durch Mónicas Vergangenheit belastet. Hugo del Carrils Werk von 1956 zeigt deutliche Parallelen zu Alfred Hitchcocks Filmen, insbesondere zu Vertigo. Der Film dient hier als Ausgangspunkt für eine Untersuchung über die Gefahren extremer Trauer. Darüber hinaus hinterfragt die Veranstaltung die westlich geprägte Filmgeschichtsschreibung. Sie beleuchtet, wie länderübergreifende Zusammenhänge durch einseitige Kanonisierungsprozesse oft ignoriert werden.
Einführung von Fernando Madedo\n\nDer wohlhabende Fernando de Arellano verliert seine Frau Blanca durch eine tödliche Krankheit. Nach langer Depression begegnet er Mónica, die Blanca aufs Haar gleicht. Sie heiraten, doch Mónicas ehemaliger Liebhaber und Zuhälter Luis sinnt auf Rache. Alfred Hitchcocks Filme ›Rebecca‹ und insbesondere ›Vertigo‹ weisen starke Ähnlichkeiten mit ›Más allá del olvido‹ auf – ›Vertigo‹ entstand zwei Jahre nach Hugo de Carrils Werk. Einerseits setzt sich der Film auf der erzählerischen Ebene mit den Gefahren extremer Trauer auseinander. Auf einer abstrakten Ebene verdeutlicht er die Tücken asymmetrischer Filmgeschichtsschreibungen und auf den Westen fixierter Kanonisierungsprozesse, die mögliche länderübergreifende Zusammenhänge und Einflüsse verschleiern.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du leichte Unterhaltung ohne theoretischen Überbau suchst
In der dayt-App hast du dieses Event auf der Karte, in deiner Merkliste und mit Deals in der Nähe.
Dein Event? Übernimm es kostenlos · Fehler melden · Event vorschlagen
Enthält KI-generierte Texte



