


Das CineMotion Hohenschönhausen zeigt eine Retrospektive zu Alexander Dovzhenko. Der Fokus liegt auf den frühen Arbeiten des Regisseurs. Es geht um die Anfänge seines Schaffens und die Entwicklung einer eigenen filmischen Sprache. Die Vorführungen bieten einen Einblick in die kulturhistorische Bedeutung seines Werks. Der Abend richtet sich an ein Publikum mit Interesse an Filmgeschichte. Die Atmosphäre ist ruhig und auf die Auseinandersetzung mit dem Material ausgelegt.
Odesa im Jahr 1926: Der junge Oleksandr Dovzhenko kommt in die Stadt, um seinen ersten Film zu drehen. Er begegnet Menschen, die ihm den Einstieg ins Kino ermöglichen, und beginnt, seine Vorstellungen von einem eigenen Film umzusetzen. Doch Dovzhenko will mehr als die Vorgaben seiner Zeit erfüllen: Für ihn soll Kino eine Kunstform sein und kein Mittel der Propaganda. Während er an seinem Projekt arbeitet, gerät sein Wunsch nach künstlerischer Freiheit zunehmend in Konflikt mit einem System, das eigenständige Stimmen nicht dulden will.
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