


Drei Reisende begegnen dem Alltag auf Fidschi. Zwischen Fischfang, Kava-Zeremonien und dem Weben von Matten suchen sie nach ihrem Platz in einer fremden Umgebung. Der Film mischt dokumentarische Aufnahmen mit fiktiven Elementen. Er zeigt die Landschaften der Inseln und die Menschen, die dort leben. Dabei geht es um die Verbindung zwischen den Bewohnern und ihrer Umgebung. Iona, Simon und Niels bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Sie suchen nach Klarheit, Klang und einer Rückkehr in die eigene Vergangenheit. Das Ergebnis ist eine ruhige Beobachtung fernab der eigenen Heimat.
Die Kamera begleitet Fidschianerinnen bei der Arbeit in der Stadt und auf ihren Plantagen, zeigt Wanderinnen in der bergigen Landschaft, die tropischen Wälder sowie die Strände und Häfen der Inseln. Diese beeindruckenden Landschaften sind aber auch Schauplätze des alltäglichen Lebens und seiner Praktiken. Sei es der Fischfang, die Ernte der Kava-Pflanze und das zeremonielle Trinken des daraus gewonnenen Getränks oder das Weben der traditionellen Kuta-Matten. „Heart of Light“ ist ein Film über das Leben auf Fidschi und den Geist, der die Inseln umweht. Dabei verbindet der Film fiktive und dokumentarische Elemente. Drei europäische Reisende treffen auf die Menschen Fidschis. Simon reißt durch Fidschi und sammelt Klänge, die er als Instrumente für seine musikalischen Arbeiten und Klanglandschaften nutzt. Niels ist ein deutscher Autor auf Recherchereise. Nach langjähriger Abwesenheit kehrt Iona (Tilda Swinton) zurück nach Fidschi, dem Land ihrer Kindheit, in dem sie aber dennoch eine Außenstehende ist. Zwischen diesen Gegensätzen von Dazugehörigkeit und Fremdsein sucht sie nach Klarheit.
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