


Ein junges Mädchen liebt einen Adligen, der seine Herkunft verschweigt. Als die Wahrheit ans Licht kommt, zerbricht ihr Leben an dieser Täuschung. Der Tod ist in diesem Stück kein Ende, sondern der Übergang in ein geisterhaftes Dasein. Das Ballett zeigt die Wilis, jene Bräute, die vor ihrer Hochzeit starben. Sie zwingen Männer in den nächtlichen Tanz. Die Inszenierung von Patrice Bart bewahrt die klassische Ästhetik und die Anmut des romantischen Balletts. In der Staatsoper Unter den Linden trifft technische Präzision auf eine erschütternde Geschichte. Die Bewegungen der Tänzerinnen lassen das Ideal des schwebenden Körpers greifbar werden.
Liebe, Verrat und die Sehnsucht nach Vergebung prägen eines der bewegendsten Werke des Romantischen Balletts. Giselle, ou les Wilis gilt als Höhepunkt jener Epoche, in der Tanz zur Verkörperung des Übernatürlichen wurde. Im Mittelpunkt steht ein junges Bauernmädchen, das das Tanzen liebt und sich in den adligen Albrecht verliebt. Die Inszenierung von Patrice Bart beruht auf der Originalchoreographie von Jean Coralli und Jules Perrot.
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