


Ewald Friedrich von Hertzberg und Bernhard Rode prägten die preußische Kulturgeschichte. Die Ausstellung im Schloss Britz untersucht, wie beide Akteure das Bild des Monarchen Friedrich II. mitgestalteten. Leihgaben rekonstruieren die einstige Ausstattung des Herrenhauses. Sie machen die Ästhetik des 18. Jahrhunderts greifbar und zeigen den politischen Anspruch der Zeit. Zeitgenössische Arbeiten von Deborah Jeromin, Bodo Rott und Thilo Westermann setzen eigene Akzente. Sie hinterfragen Themen wie die Seidenraupenzucht und die Malerei Rodes aus heutiger Perspektive.
Die Ausstellung widmet sich dem Staatsminister Ewald Friedrich von Hertzberg und dem Historienmaler Bernhard Rode. Als Protagonisten preußischer Kulturgeschichte unter Friedrich II. trugen sie maßgeblich zur Verherrlichung des Monarchen bei. Die Ausstellung macht die verlorene Ausstattung des Britzer Herrenhauses durch Leihgaben wieder erfahrbar.\n\nParallel dazu zeigen zeitgenössische Interventionen von Deborah Jeromin, Bodo Rott und Thilo Westermann künstlerische Auseinandersetzungen mit der Seidenraupenzucht, der Malerei Rodes und Chinoiserien des 18. Jahrhunderts. Kuratiert von Christian C. Schnell, Dr. Martin Steffens und Rebekka Liebmann.
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