


Josef Kaiser war einer der maßgeblichen Architekten der DDR. Über drei Jahrzehnte hinweg gestaltete er mit seinem Kollektiv das Gesicht der Hauptstadt. Die Ausstellung in der Berlinischen Galerie widmet sich seinem Werk von 1950 bis 1980. Zu sehen sind Entwürfe und Bauten, die bis heute den öffentlichen Raum definieren. Unter anderem geht es um das Kino International und das Café Moskau an der Karl-Marx-Allee. Die Schau ordnet diese Projekte in den bauhistorischen Kontext der Zeitgeschichte ein.
Josef Kaiser (1910–1991) zählt zu den prägenden Vertretern „sozialistischer“ Architekturen der DDR. Zwischen 1950 und 1980 realisierte er gemeinsam mit seinem Kollektiv zahlreiche staatliche und kommunale Bauprojekte, darunter das Berliner Kino International und das Café Moskau an der Karl-Marx-Allee. Die Ausstellung beleuchtet sein Werk und seinen Einfluss auf das Stadtbild Ost-Berlins.
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