

Fotografie bildet nicht einfach ab, sie konstruiert. Die Ausstellung Recording the Gaze + untersucht, wie der fotokünstlerische Blick die Realität interpretiert und dabei über bloße Information hinausgeht. Im Fokus stehen dabei die Mechanismen der Wahrnehmung und die Inszenierung durch Komposition. Besonders der weibliche Blick spielt eine zentrale Rolle, um Eigenwirksamkeit zu zeigen und eingefahrene Sichtweisen zu hinterfragen. Die von Harald F. Theiss kuratierte Schau ordnet Fotografie als Instrument der Beobachtung ein. Sie bietet zudem einen Einblick in die Bestände der Sammlung Hackelsberger.
›Recording the Gaze +‹ zeichnet den fotokünstlerischen Blick als interpretierte Bilder auf. Sie versuchen nicht, die Wirklichkeit zu verstehen oder abzubilden, sondern konstruieren sie mit einem vielmehr verstehenden Blick. Dabei geht es auch darum im Rausch digitaler Bilder, Aufmerksamkeit zu erwecken. In einer Zeit, in der die Welt von diesen Bildern geprägt ist, die von Algorithmen, KI und Influencer*innen gemacht werden, kontextualisiert die Ausstellung die Fotografie als Instrument für individuelle und gesellschaftliche Beobachtung. Vor allem der weibliche Blick rückt die Eigenwirksamkeit des Motivs in den Fokus.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine rein dokumentarische Fotografieausstellung erwartest
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Enthält KI-generierte Texte
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Die Ausstellung konzentriert sich auf ›Recording the Gaze +‹, was einen tiefen Einblick in zeitgenössische Blickpunkte und mediale Reflexionen bietet.
Ja, an den Folgetagen der Eröffnung gibt es die Gelegenheit, direkt mit den Künstlern und dem Sammler ins Gespräch zu kommen.
Es wird zeitgenössische Kunst präsentiert, die sich mit Blickpunkten und medialen Reflexionen auseinandersetzt.