


Tauche ein in die bewegende Lebensgeschichte von Gerda M. Meyer, die zwischen 1929 und 1948 den Alltag unter dem Schatten der Verfolgung festhielt. Ein eindrucksvoller Film zeigt, wie ihre persönlichen Aufzeichnungen heute mit Fragen zu Antisemitismus und Erinnerungskultur verschmelzen. Sei dabei, wenn wir an ihrem ehemaligen Ausbildungsort gemeinsam über diese Geschichte reflektieren. Im Anschluss diskutierst du mit Klaus Lederer darüber, was wir aus der Vergangenheit für unsere heutige Gesellschaft lernen können. Lass uns gemeinsam ein Zeichen setzen und aktiv ins Gespräch kommen!
„Ich leb’ so gern“ – Gerda M. Meyer, Antisemitismus und die Frage, was ihre Geschichte mit uns heute zu tun hat\n\nWie erlebt eine junge Frau den Alltag in Berlin, während um sie herum die Entrechtung und Verfolgung jüdischer Menschen immer weiter voranschreitet?\n\nGerda M. Meyer hielt ihr Leben von 1929 bis 1948 in kleinen Taschenkalendern fest. Sie notierte politische Ereignisse, Diskriminierung und Verfolgung, aber ebenso ihren Alltag, ihr kulturelles Leben und ihre persönlichen Beziehungen. Anfang der 1930er Jahre absolvierte sie ihre Ausbildung als Fürsorgerin an der damaligen Sozialen Frauenschule, der heutigen Alice Salomon Hochschule. 1933 schloss sie ihre Ausbildung erfolgreich ab, durfte aufgrund ihrer jüdischen Abstammung jedoch nicht in ihrem erlernten Beruf arbeiten.\n\nHeute setzen sich Studierende der ASH künstlerisch mit ihrer Geschichte auseinander. Aus dieser Auseinandersetzung entstand der Film „In den Seiten der Zeit – Ich leb’ so gern“, der Gerda Meyers Leben mit Fragen von Erinnerungskultur, Antisemitismus und Sozialer Arbeit in der Gegenwart verbindet.\n\nGerade heute ist es wichtig, über Antisemitismus zu sprechen. Nicht abstrakt, sondern anhand konkreter Lebensgeschichten. Wir wollen uns mit der Geschichte auseinandersetzen, Fragen stellen und darüber sprechen, was wir aus ihr für die Gegenwart lernen können.\n\nFür das anschließende Gespräch freuen wir uns sehr auf Klaus Lederer. Mit ihm möchten wir über Gerda Meyers Geschichte, Erinnerungskultur und den Umgang mit Antisemitismus heute ins Gespräch kommen. Moderiert wird die Diskussion von Henny Engels.\n\nUnd wir freuen uns besonders, dass diese Veranstaltung dort stattfinden kann, wo Gerda Meyer selbst einst gelernt hat: an der Alice Salomon Hochschule Berlin.\n\nDie Veranstaltung ist unser Beitrag als Koordinierungsstelle Demokratie Marzahn-Hellersdorf zu den Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus der Amadeu Antonio Stiftung.
In der dayt-App hast du dieses Event auf der Karte, in deiner Merkliste und mit Deals in der Nähe.
Enthält KI-generierte Texte
Dein Event? Übernimm es kostenlos · Fehler melden · Event vorschlagen









