


Enad Marouf setzt sich in den Sophiensælen mit der Geschichte aus Sicht der Unterdrückten auseinander. Die Performance verknüpft Texte von Walter Benjamin und Arwa Salih, um den Blick auf gescheiterte revolutionäre Bewegungen zu lenken. Auf der Bühne verschmelzen Tanz, Musik und gesprochenes Wort. Es entsteht eine filmische Ästhetik, die den Fortschrittsglauben hinterfragt und stattdessen den Verlust in den Mittelpunkt stellt. Die Arbeit sucht keine einfachen Antworten. Sie öffnet einen Raum, um über Niederlagen und die Möglichkeiten nachzudenken, die in verpassten Momenten der Geschichte liegen.
Tanz und Performance von Enad Marouf. Premiere am 29.10. Eine Untersuchung von Verlust und Widerstand.
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