


Hea Min Jung widmet sich in Perfect Ruins den körperlichen Überresten. Flecken, Brüche und Narben werden hier zu einer eigenen Sprache erhoben. Der Körper fungiert als Material und Erzähler. In den Uferstudios wird verhandelt, wie sich Zeit zwischen Verschwinden und Bestehen anfühlt. Die Performance betrachtet Wunden nicht als Mangel. Sie sucht nach einer neuen Vitalität, die aus der Transformation des eigenen Körpers entsteht.
„Perfect“ ist nicht Vollkommenheit, sondern das, was der Körper bis zum Ende bewahrt. Eine Ruine ist ein Körper. Der Körper ist der letzte Ort, an dem Geschichte bleibt.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine klassische Erzählstruktur erwartest
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