


Ekel ist mehr als bloße Abneigung. Susanne Klimroth und Anne Inken Bickert betrachten das Gefühl als politische Kraft und verknüpfen dabei Literatur mit körperlicher Erfahrung. Ausgangspunkt ist Marieluise Fleißers Fegefeuer in Ingolstadt aus den 1920er Jahren. Die Teilnehmenden untersuchen, wie sich die Dramen der Zwischenkriegszeit in der heutigen Wahrnehmung spiegeln. Der Workshop im Maria Katrina Stenberg Raum nutzt theaterpädagogische Methoden und Körperübungen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, um sich auf diese performative Forschung einzulassen.
Kann Ekel widerständig sein? Zwischen Gegenwartserfahrung und Dramen der 1920er Jahre erforschen wir Ekel als politische Emotion. Ausgehend von Marieluise Fleißers Drama Fegefeuer in Ingolstadt (1926) lädt dieses partizipative Forschungslabor dazu ein, Literatur als Erfahrungsraum zu entdecken. Der Workshop verbindet literaturwissenschaftliche Forschung mit verkörperter Praxis (embodiment) und schlägt eine Brücke zwischen der Zwischenkriegszeit und unserer Gegenwart. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine rein theoretische Lesung ohne eigene Beteiligung bevorzugst
In der dayt-App hast du dieses Event auf der Karte, in deiner Merkliste und mit Deals in der Nähe.
Dein Event? Übernimm es kostenlos · Fehler melden · Event vorschlagen
Enthält KI-generierte Texte