

Das Theater im Palais verwebt das Schicksal der jüdischen Ladenbesitzer Kroner mit der Geschichte der Widerstandskämpferin Maria von Maltzan. Die Inszenierung beginnt als Gedankenexperiment über eine mögliche Flucht nach New York und führt direkt in die Realität der NS-Diktatur. Die Erzählung konfrontiert das Publikum mit der beklemmenden Atmosphäre von Gewalt und Unterdrückung im Berlin jener Zeit. Dabei steht der riskante Einsatz der sogenannten Löwin von Berlin für verfolgte Menschen im Mittelpunkt. Das Stück setzt sich mit den Stolpersteinen der Geschichte auseinander. Es erfordert eine gewisse Bereitschaft, sich auf die Schwere dieser historischen Aufarbeitung einzulassen.
Stolpersteine\n\nDas Besondere am 04.09.: Sie besuchen zuerst unsere Vorstellung und entscheiden erst beim Verlassen unseres Hauses, wie viel Ihnen der Theaterabend wert war. Den Betrag Ihrer Wahl können Sie anonym in eine Box am Ausgang legen.\n\nAngenommen, das jüdische Ehepaar Charlotte und Arthur Kroner, von 1906 bis 1942 Eigentümer des Ladens „Zauberkönig“ in der Friedrichstraße, hätte Nazi-Deutschland rechtzeitig verlassen. Angenommen, Arthur Kroner und Tochter Hilde hätten sich in New York um ein Engagement als Magier beworben. Und angenommen, sie begegnen dort einem Charlie Chaplin Imitator… So fängt die Uraufführung „EIN STÜCK ILLUSION Stolpersteine“ an.\n\nDann wird man jäh ins Berlin der NS-Diktatur katapultiert. Die noch verbleibenden Juden fürchten um ihr Leben, es herrscht eine Atmosphäre von Gewalt und Unterdrückung. Mittendrin: Maria von Maltzan, auch die „Löwin von Berlin“ genannt. In halsbrecherischen Aktionen kämpft sie zusammen mit anderen Fluchthelfern darum, Verfolgten das Leben zu retten.
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Am 4. September kannst du nach der Vorstellung selbst entscheiden, wie viel dir der Abend wert war. Du zahlst anonym in eine Box am Ausgang.
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Ja, am 10. April 2026 um 18:30 Uhr gibt es eine Stückeinführung.