


Eric Wrede arbeitet als Bestatter und hat einen Blick auf das Lebensende, der wenig mit klassischer Pietät zu tun hat. Sein Film Der Tod ist ein Arschloch begleitet ihn in Krematorien und zu Trauernden. Es geht um die Frage, warum das Unvermeidliche so oft aus dem Alltag verbannt wird. Der Abend im City Kino Wedding kombiniert den Dokumentarfilm mit einer Lesung. Wrede sucht den direkten Austausch über Abschied und Erinnerung. Das Setting ist unkonventionell und verzichtet auf die übliche Schwere bei diesem Thema. Die Veranstaltung ist ein Angebot für alle, die sich mit dem Sterben auseinandersetzen wollen, ohne dabei in Betroffenheit zu verfallen. Es bleibt menschlich, direkt und gelegentlich provokant.
„Wenn man einen Tag mit Eric Wrede verbringt, verliert der Tod so einiges an Schrecken.” – Süddeutsche Zeitung Bestsellerautor Eric Wrede, bekannt als Deutschlands wohl unkonventionellster Bestatter, und sein Team nehmen uns in Der Tod ist ein Arschloch mit auf eine ebenso berührende wie schonungslos ehrliche Reise an den Rand des Lebens. Zwischen Krematorien, Wohnzimmern voller Erinnerungen und Gesprächen mit Trauernden entsteht ein Film, der dem Tod nicht ehrfürchtig die Hand reicht, sondern ihm frech ins Gesicht lacht. Mit Witz, Wärme und viel Empathie stellt der Film die Frage: Warum verdrängen wir das Unvermeidliche so konsequent – und was würde passieren, wenn wir den Tod endlich ins Leben lassen? Eric Wrede öffnet Türen zu einem neuen Umgang mit Abschied, Schmerz und Erinnerung – dabei ist er mal provokant, mal tiefgründig, aber immer menschlich.
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