


König Dodon will seine Ruhe. Statt sich um die Bedrohung seines Reiches zu kümmern, zieht er Essen und Schlaf vor. Ein Astrologe bietet ihm einen goldenen Hahn als Frühwarnsystem an. Der Plan scheitert an der Realität. Als der Hahn Gefahr meldet, landet Dodon nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in den Armen der Königin von Schemacha. Das politische Märchen kippt schnell in den Liebesrausch. Barrie Kosky inszeniert Rimski-Korsakows letztes Werk als düsteres Kunstmärchen. Die Musik ist farbenreich, die Bilder bleiben rätselhaft und zeigen die menschliche Schwäche hinter der Krone.
Barrie Koskys mystische und bilderstarke Inszenierung entführt das Publikum in die rätselhafte Welt der Märchen – und erzählt uns damit mehr über unsere Zeit, als man glauben mag. König Dodon plagen Sorgen: Sein Reich wird ringsumher von Feinden bedroht, während er doch eigentlich nur den ganzen Tag lang essen und schlafen möchte. Ein Astrologe betritt die Szene mit der Lösung im Gepäck: einem goldenen Hahn, der kräht und mit seinen Flügeln schlägt, falls Gefahr droht. Dodon ist begeistert! Als dann wirklich ein Krieg ausbricht und der Hahn kräht, muss der König allerdings persönlich losziehen. Doch statt des Schlachtfelds begegnet Dodon der schönen Königin von Schemacha. Als er ihr im Liebesrausch verfällt, nimmt das Unheil seinen Lauf... Rimski-Korsakows letztes Musiktheaterwerk entfacht den Zauber des düsteren Kunstmärchens von Alexander Puschkin mit einer sagenhaften Fülle an Klangfarben. Barrie Kosky setzt diese in ebenso poetische wie geheimnisvolle Bilder um: komisch, schonung
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König Dodon wird von einem magischen Hahn vor Feinden gewarnt. Er verliebt sich jedoch in eine Königin, was zu Komplikationen führt.
Die Oper ist das letzte Werk von Nikolai Rimski-Korsakow. Sie basiert auf einem Märchen von Alexander Puschkin.
Barrie Kosky inszeniert das Stück mystisch und bilderstark. Er fängt die poetische und geheimnisvolle Atmosphäre des Märchens ein.