


Barbara Hammer hinterfragte in ihren Experimentalfilmen die Wahrnehmung des weiblichen Körpers. Der Dokumentarfilm Barbara Forever zeichnet ihren Weg von den Anfängen bis ins hohe Alter nach. Regisseurin Brydie O’Connor nutzt dafür umfangreiches Archivmaterial. Die Aufnahmen zeigen Hammer als Künstlerin, die ihr Umfeld und ihre Partnerin Florrie Burke über Jahrzehnte hinweg dokumentierte. Der Film reflektiert den Kampf um Anerkennung in der Kunstwelt und den Umgang mit Krankheit. Er ist ein ruhiger Blick auf ein Leben, das stets nach neuen Ausdrucksformen suchte.
„I tell my story but with doubts“, so beschreibt die lesbische US-amerikanische Filmemacherin Barbara Hammer ihre grenzüberschreitende Experimentalfilme. Im Zentrum davon steht der weibliche Körper – intim und verletzlich. Brydie O’Connor porträtiert anhand von atemberaubenden Archivbildern eine Künstlerin, die sich ein Leben lang selbst dokumentiert hat – genauso wie ihre Familie, ihre Freundinnen und ihre Lebenspartnerin Florrie Burke. Vom Summer of Love bis hin zu Hammers Krebserkrankung im hohen Alter erleben wir eine lebenshungrige Frau, die für ihr Ansehen in der Film- und Kunstwelt kämpfte und die nach neuen Wahrnehmungsformen des Körpers suchte. Eine inspirierende Wieder- oder Neuentdeckung einer Avantgardistin in jeglicher Hinsicht.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du konventionelle Erzählweisen ohne experimentellen Anspruch erwartest
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