

Barbara Hammer hat ihr Leben und ihre Umgebung filmisch festgehalten. Brydie O’Connor nutzt dieses Archivmaterial für ein Porträt der US-amerikanischen Filmemacherin. Der Film zeigt den Weg einer Künstlerin, die sich zeitlebens mit dem weiblichen Körper auseinandersetzte. Es geht um Intimität und den Kampf um Anerkennung in der Kunstwelt. Das Lichtblick-Kino zeigt diese Biografie. Ein Blick auf eine Frau, die bis ins hohe Alter nach neuen Formen der Wahrnehmung suchte.
„I tell my story but with doubts“, so beschreibt die lesbische US-amerikanische Filmemacherin Barbara Hammer ihre grenzüberschreitende Experimentalfilme. Im Zentrum davon steht der weibliche Körper – intim und verletzlich. Brydie O’Connor porträtiert anhand von atemberaubenden Archivbildern eine Künstlerin, die sich ein Leben lang selbst dokumentiert hat – genauso wie ihre Familie, ihre Freundinnen und ihre Lebenspartnerin Florrie Burke. Vom Summer of Love bis hin zu Hammers Krebserkrankung im hohen Alter erleben wir eine lebenshungrige Frau, die für ihr Ansehen in der Film- und Kunstwelt kämpfte und die nach neuen Wahrnehmungsformen des Körpers suchte. Eine inspirierende Wieder- oder Neuentdeckung einer Avantgardistin in jeglicher Hinsicht.
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