


Der Hamburger Bahnhof markiert sein dreißigjähriges Bestehen mit einer umfassenden Sammlungspräsentation. Über 70 Werke von mehr als 50 Kunstschaffenden setzen sich mit der Entwicklung Berlins seit dem Mauerfall auseinander. Die Ausstellung verzichtet auf nostalgische Rückblicke. Stattdessen zeigt sie die Stadt als politisches Labor und globalen Knotenpunkt, in dem lokale Einflüsse auf internationale Strömungen treffen. Gezeigt werden Skulpturen, Fotografien, Videoinstallationen und Malerei. Neben bekannten Hauptwerken von Isa Genzken oder Robert Rauschenberg sind auch Arbeiten zu sehen, die bisher kaum öffentlich zugänglich waren.
Dreißig Jahre ist es her, seit der Hamburger Bahnhof seine Türen als Museum öffnete – und zum Geburtstag zeigt er, was in dieser Stadt passiert ist, seit die Mauer fiel. Die neue Sammlungspräsentation holt über 70 Werke von mehr als 50 Künstler:innen zusammen und macht daraus ein Bild: Berlin als globaler Knotenpunkt, Subkultur-Mythos und politisches Labor in einem. \n Den Auftakt macht ein Wochenende mit freiem Eintritt – ein guter Moment, um sich das ohne Vorwissen einfach anzuschauen. \n Was euch erwartet \n Die Schau bringt zusammen, was Berlin seit 1989 künstlerisch bewegt hat: Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien und Videoinstallationen bilden gemeinsam eine Art Stadtporträt – aber ohne Nostalgie-Filter. Im Mittelpunkt steht das Wechselspiel zwischen dem, was in Berlin entsteht, und dem, was weltweit passiert. \n Zu sehen sind Arbeiten von Katharina Grosse, Mona Hatoum, Pierre Huyghe, Rirkrit Tiravanija, Katharina Sieverding, Thomas Struth und Danh Vo – international vernetzte Positionen, die den Berliner Kontext nicht als Kulisse, sondern als Ausgangspunkt begreifen. \n Hinzu kommen bekannte Hauptwerke von Robert Rauschenberg und Isa Genzken sowie Arbeiten, die bisher kaum oder gar nicht öffentlich gezeigt wurden. Der Hamburger Bahnhof setzt damit seine Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung des Bundes fort und ergänzt die Präsentation durch aktuelle Neuerwerbungen. \n Kuratiert haben Sam Bardaouil, Direktor des Hamburger Bahnhof, und Charlotte Knaup. \n Tipp \n Zum Auftakt vom 12. bis 14. Juni gibt es freien Eintritt – gleichzeitig startet die Open-Air-DJ-Reihe Berlin Beats auf dem Gelände. Wer das Jubiläumsjahr vollständig erleben will: Im November öffnet das Museum für 30 Stunden am Stück.
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