

![Ausstellung: [ materialistin ] im Hamburger Bahnhof](/_next/image?url=https%3A%2F%2Fstdaytimagesstg.blob.core.windows.net%2Fevent-images%2Frehosted%2F8d%2F8df60818d1de6d579fc3fb644bfd3c43e08b478f8631b06785d8d1357644783b.webp&w=800&q=66)
Tauche ein in eine faszinierende Welt, in der acht Bildhauerinnen ihre kreativen Kräfte bündeln. Erlebe, wie Stahl, Stein und organische Materialien in raumspezifischen Installationen zu einem kraftvollen, kollektiven Statement verschmelzen. Hier trifft handwerkliche Präzision auf eine solidarische Vision, die Hierarchien hinterfragt und neue Perspektiven eröffnet. Lass dich von der Vielfalt dieser eigensinnigen Handschriften inspirieren und entdecke, wie gemeinsames Schaffen die Grenzen der Kunst neu definiert. Ein inspirierendes Erlebnis, das dich dazu einlädt, die Verbindung zwischen Architektur, Material und gesellschaftlicher Haltung hautnah zu spüren. Sei dabei!
Acht Bildhauerinnen aus Leipzig, ein gemeinsames Studio im Kopf und kein Chef-Büro: Die Gruppe [ materialistin ] zeigt im Hamburger Bahnhof, was entsteht, wenn Werkzeuge, Wissen und Netzwerke geteilt werden statt gehortet. \n Die Ausstellung ist keine Einzelschau – sie ist ein kollektives Statement. Und das passt zum Jubiläumsjahr des Hauses. \n Was euch erwartet \n Laura Eckert, Enne Haehnle, Elisabeth Howey, Lucy König, Agnes Lammert, Wibke Rahn, Theresa Rothe und Sophie Uchman arbeiten im erweiterten Feld der Skulptur – mit Stahl und Stein, Gips und Beton, aber auch mit pflanzlichen Fasern, Wachs und Ton. Kein einheitliches Stilbild, sondern acht eigensinnige Handschriften, die in Beziehung zueinander treten. \n Raumspezifische Installationen spielen in der Schau eine zentrale Rolle: Die Arbeiten reagieren auf die Architektur des Hamburger Bahnhofs, machen ihn zum Material. \n Was [ materialistin ] als Gruppe auszeichnet, ist ihre Struktur: nicht hierarchisch organisiert, altersübergreifend, solidarisch. Den körperlichen und ökonomischen Herausforderungen der Bildhauerei – schweres Material, teure Werkzeuge, schlechte Vernetzung – setzen die Künstlerinnen kollektive Praxis entgegen. Das ist in der Kunstwelt keine Selbstverständlichkeit. \n Inhaltlich bewegen sich die Werke im Spannungsfeld von feministischen Positionen und gesellschaftspolitischen Fragen – ohne erhobenen Zeigefinger, aber mit klarer Haltung. \n Tipp \n Der Hamburger Bahnhof feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen – die [ materialistin ]-Ausstellung ist Teil eines dichten Jubiläumsprogramms. Wer mehrere Ausstellungen sehen will, plant am besten gleich einen längeren Besuch ein.
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