


Wo endet ein Leben, das sich über Ländergrenzen erstreckt. Der Dokumentarfilm 2m² begleitet den Bestattungsunternehmer Tayfun bei seiner Arbeit zwischen Belgien und der Türkei. Regisseur Volkan Üce zeigt die logistischen Hürden und bürokratischen Details, die eine Überführung von Verstorbenen mit sich bringt. Dabei kommen religiöse Traditionen und familiäre Erwartungen zur Sprache. Der Film findet in dieser ernsten Thematik Platz für Absurdes und Komisches. Er wirft die Frage auf, wo die letzte Ruhestätte für Menschen mit multiplen Identitäten liegt.
Im Anschluss Gespräch mit Volkan Üce (19.11.)\n\nFür Menschen, deren Leben und Herkunft mit mehreren Ländern verbunden sind, stellt sich bei jedem Todesfall dieselbe Frage: Wo soll ein geliebter Mensch seine letzte Ruhe finden? Der türkisch-belgische Filmemacher Volkan Üce begleitet in 2m² den Bestattungsunternehmer Tayfun, der Familien bei grenzüberschreitenden Bestattungen unterstützt. Zwischen religiösen Traditionen, bürokratischen Hürden und ganz praktischen Fragen rund um die Überführung der Verstorbenen entdeckt Üce immer wieder das Absurde und Komische. Zwischen Belgien und der Türkei begegnen wir den Familien, Kolleg*innen und Ritualen, die Tayfuns Arbeit prägen. Mit trockenem Humor zeigt 2m², wie ein Leben zwischen mehreren Ländern selbst die letzte Reise zu einer Frage macht: Wo finden die letzten zwei Quadratmeter eines Menschen ihren Platz?
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