


Berlin war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein wirtschaftliches Zentrum. Jüdische Unternehmer prägten technische Innovationen und den Aufstieg der Stadt maßgeblich mit. Der Historiker und Publizist Dr. Christoph Kreutzmüller analysiert in der Camaro Stiftung diese wirtschaftliche Bedeutung. Er zeigt auf, in welchen Branchen jüdische Gewerbetreibende agierten und wie sie auf die nationalsozialistische Verfolgung ab 1933 reagierten. Die Soirée verbindet geschichtliche Einblicke mit Musik und Gespräch. Der Abend bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit der Berliner Wirtschaftsgeschichte und den Brüchen der Zeit.
Mit dem Historiker und Publizisten Dr. Christoph Kreutzmüller. Soirée mit Musik und Gespräch.\n\nBerlin war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur politisches Zentrum, sondern auch ein wirtschaftliches Powerhouse des Deutschen Reichs. Ortsnamen wie Borsigwalde, Siemensstadt oder Spindlersfelde zeugen noch heute auf dem Stadtplan davon.\n\nEine Stärke der Stadt war die schnelle Umsetzung technischer Innovationen. Berlin war Elektropolis – Schauplatz der elektrischen Revolution, Rüstungsschmiede des Heeres, Finanzplatz, Filmstadt und vieles mehr. An diesen Entwicklungen hatten jüdische Gewerbetreibende oft eine entscheidende Rolle. Wie diese aussah und wo das Kerngeschäft der Jüdinnen und Juden in der Wirtschaft lag, soll in dem Vortrag ebenso beleuchtet werden, wie die Abwehrmechanismen, welche die Gewerbetreibenden ab 1933 gegen die nationalsozialistische Verfolgung entwickelten.
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