


Kemi verbringt seine Ferien im Wald. Dort trifft er auf seine Klassenkameraden, darunter Marko und seine Freunde, die gezielt Außenseiter suchen. Das Stück thematisiert, wie Gruppenzwang entsteht und wer sich traut, dagegen aufzubegehren. Kemi findet sich in einer Hütte mit Jörg wieder, der zur Zielscheibe der Gruppe wird. Die Inszenierung auf Bühne 3 stellt die Frage, ab wann Zivilcourage beginnt. Es ist ein nachdenklicher Blick auf das Miteinander und den Mut, den es braucht, um nicht wegzusehen.
Wenn du etwas beobachtest, das nicht okay ist – traust du dich, etwas zu sagen? Kemi findet wandern blöd, Insekten eklig und Bäume nur als Schränke super. Trotzdem schickt ihn seine Mutter in ein Ferienlager im Wald. Fast alle aus seiner Klasse fahren mit, und ausgerechnet auch Marko und seine Kumpels. Sie machen andere, die sie nicht mögen, „andersiger“, also zu Außenseiter:innen. Einfach so, weil sie Lust dazu haben. So wie Jörg. Und Kemi ist froh, dass es Jörg trifft und nicht ihn. Aber dass er jetzt die Hütte mit Jörg teilen soll, macht es irgendwie kompliziert.
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