

Die Neuköllner Oper zeigt Vox Humana. Opera Aperta entwirft ein Singspiel, das sich den Fragen nach Krieg und dessen akustischer Resonanz stellt. Das Format verweigert sich einer klaren Zuordnung. Es bewegt sich zwischen Techno-Ritual, theoretischem Vortrag und experimentellem Workshop für Klangtechniken. Die Inszenierung bleibt aufwühlend und reflektierend. Sie nutzt postdokumentarische Ansätze, um das Thema in einer geschlossenen Umgebung greifbar zu machen.
Ein Singspiel von und mit Opera Aperta\n\nWie stellst Du Dir Krieg vor? Sucht Dich Krieg manchmal in Deinen Träumen heim? Wie klingt Krieg? Vielleicht wie ein Schrei, wie Stille, Heiserkeit, wie ein Chor aus akustischen Halluzinationen? VOX HUMANA. EIN SINGSPIEL sucht nach Antworten, sucht nach Antworten in Form eines „rhizomatischen Theaters“, das ständig zwischen einem Workshop für erweiterte Klangtechniken, einem Techno-Ritual, einem Vortrag über Performance-Theorie und postdokumentarischem Theater changiert.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du ein klassisches Singspiel mit klarer Handlung erwartest
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