


Vladimir Kornéev nähert sich dem Repertoire von Dalida. Der Abend verknüpft deren Chansons mit der eigenen Lebensgeschichte des Sängers. Die Inszenierung findet im Tipi am Kanzleramt statt. Die Atmosphäre ist durchgehend intensiv und auf das Zusammenspiel von Erzählung und Musik ausgerichtet. Es ist eine Auseinandersetzung mit Verlust und Neubeginn. Die Lieder dienen als Spiegel für eine persönliche Reise, die von Georgien bis auf die deutsche Theaterbühne führt.
Dalida war mehr als eine Stimme. Sie war Licht und Dunkel, Anmut und Abgrund – Chanson und Pop, Disco und Gebet. Mit zwanzig Jahren begegnete Vladimir Kornéev ihrer Kunst zum ersten Mal. Ein einziges Lied wurde für ihn damals zum Auslöser, selbst den Weg des Chansonsängers zu gehen.\n\nHeute erzählt Kornéev zum ersten Mal seine eigene Geschichte: von der Geburt in Georgien über die Flucht nach Deutschland, vom Verstummen nach Kriegsgewalt bis zur Rettung in der Musik und auf der Theaterbühne.\n\nDalidas Lieder werden zu Stationen dieser Reise – und zu Spiegeln eines Lebens zwischen Verlust, Neubeginn und dem Wiederfinden der Stimme. Geboren 1987, im Jahr von Dalidas Tod, begegnet Kornéev in ihr einem unsichtbaren Gegenüber.\n\nIhre Lieder legen sich über sein Leben – über Exil, Liebe, Heimat und Bühne. Der Abend verbindet poetische Monologe und filmische Szenen einer berührenden Coming-of-Age-Geschichte mit Dalidas großen Chansons – von Pour ne pas vivre seul und Je suis malade bis Salma ya salama, Mourir sur scène und Laissez-moi danser.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine rein unterhaltende Show ohne persönliche Tiefe erwartest
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Ein Chansonsänger, dessen Karriere durch Dalidas Musik beeinflusst wurde. Er erzählt an diesem Abend seine eigene Lebensgeschichte.
Der Abend dreht sich um die Lieder von Dalida. Kornéev interpretiert sie und verbindet sie mit seiner persönlichen Erzählung.
Die Veranstaltung ist für ein gemischtes erwachsenes Publikum konzipiert. Es gibt keine spezifische Altersempfehlung nach oben oder unten.