


Thomas Rühmann steht im Theater am Rand auf der Bühne. Er verbindet Lieder mit Erzählungen aus seinem Berufsleben. Der Abend bewegt sich zwischen Melancholie und Verspieltheit. Es geht um das, was sich über die Jahre im Theater angesammelt hat. Die Oderaue bietet den Rahmen für diese literarische Rückschau. Wer Geschichten und Musik schätzt, findet hier einen ruhigen Abend.
Thomas Rühmann lässt seine Bühnenjahre musikalisch und in Anekdoten Revue passieren. Seine Lieblingsgeschichte: Ich gehe aufs Feld, zum Auftritt für das „Spinnhaus“. Noch unsichtbar für die Zuschauer. Auf der Wiese grasen sieben junge Pferde, von mir mit einem kurzen, völlig genderfalschen „Hallo, Jungs!“ begrüßt. Die Musik ertönt. Ich laufe los. Jetzt sichtbar für die Zuschauer. Hinter mir höre ich ein Schnaufen. Die Pferde formieren sich zu einer Reihe und folgen mir bis zum Graben, hundert Meter. Die Geschöpfe dieses Planeten in harmonischer Symbiose. Mein erster Gedanke damals: „So was erlebst Du nicht im Stadttheater.“\n\n„Als er den Zenit seines Lebens überschritten hatte, fing er an, es von hinten zu betrachten.“ (Erwin Strittmatter)
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich nach einer großen Show mit viel Technik und Effekten sehnst
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