

Su Yu Hsin verbindet in ihrer Videoarbeit drei Orte, die den globalen Hunger nach Halbleitern prägen. Von Taiwan über Arizona bis nach Dresden-Gittersee zeichnet die Künstlerin den Weg von Wasser und Silizium nach. Dabei prallen industrielle Produktion und ökologische Realitäten aufeinander. Die Installation im IBB Videoraum der Berlinischen Galerie nutzt unterschiedliche Perspektiven, um die Folgen technologischen Fortschritts greifbar zu machen. Der Blick wandert von der Sicht einer Wasserlieferantin bis hin zum Sensor eines selbstfahrenden Autos. Die Erzählweise bleibt dabei ruhig und reflektierend. Der Fokus liegt auf der Verflechtung von lokaler Geschichte und globalen Lieferketten. Die Arbeit macht Zusammenhänge sichtbar, die im Alltag meist verborgen bleiben. Eine Auseinandersetzung mit der materiellen Basis unserer digitalen Welt.
Su Yu Hsin folgt in der Trilogie ›Particular Waters‹ den materiellen Grundlagen digitaler Technologien. Im Mittelpunkt stehen Wasser, Wüste und Silizium—Ressourcen und Landschaften, ohne die Computerchips, Rechenzentren und Künstliche Intelligenz nicht existieren könnten. Statt digitale Infrastrukturen als abstrakte Technologien zu zeigen, richtet die Künstlerin den Blick auf ihre ökologischen und politischen Voraussetzungen.\n\nDer erste Teil führt nach Hsinchu in Taiwan, wo ein großer Teil der weltweit benötigten Hochleistungshalbleiter produziert wird. Der Film fragt, woher die enormen Wassermengen für die Chipfertigung stammen und wer Zugang zu dieser lebenswichtigen Ressource erhält. Der zweite Teil verlagert den Blick in die Wüste Arizonas. Der dritte Teil führt nach Dresden-Gittersee, wo die Geschichte des Bergbaus auf aktuelle Entwicklungen der Halbleiterindustrie trifft.
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Enthält KI-generierte Texte


















Die Arbeit von Su Yu Hsin untersucht die Beziehung zwischen Technologie, Ökologie und menschlicher Wahrnehmung. Ein aktuelles Thema, das zum Nachdenken anregt.
Die Videoarbeit ist im IBB Videoraum der Berlinischen Galerie zu sehen. Halte Ausschau nach dem entsprechenden Bereich.
Die Ausstellung ist für ein gemischtes erwachsenes Publikum konzipiert. Es gibt keine spezifischen Inhalte, die für Kinder ungeeignet wären, aber auch keine expliziten Angebote für sie.