


Stelios Kallinikou und Susanne Kriemann zeigen ihre Arbeiten als Preisträger des After Nature Prize. Die Ausstellung befasst sich mit dem Anthropozän und den Spuren, die der Mensch in der Umwelt hinterlässt. Beide Künstler nutzen die Fotografie als Werkzeug. Sie dokumentieren ökologische Prozesse und die Art und Weise, wie Ressourcen abgebaut werden. Die Bilder machen die Transformation von Landschaften sichtbar. Es geht um eine nüchterne Auseinandersetzung mit der Natur, die weit über bloße Ästhetik hinausgeht.
In seiner Arbeit setzt sich der zypriotische Künstler Stelios Kallinikou (*1985, Zypern) mit der Halbinsel Akrotiri im Süden Zyperns auseinander. Seit mehr als einem Jahrzehnt fotografiert und filmt er ein Gebiet, in dem ökologische Vielfalt und militärische Nutzung eng miteinander verbunden sind. Die Ausstellung verbindet Fotografien, Film und skulpturale Assemblagen und nähert sich Akrotiri als einer Landschaft, die zum Territorium geworden ist. Die Arbeit wird gemeinsam mit Susanne Kriemann im Rahmen des After Nature . Ulrike Crespo Photography Prize 26 präsentiert. Kuratiert von Katharina Täschner.
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