


Das Bundesvertriebenenministerium galt lange als Hort ehemaliger Nationalsozialisten. Der Vortrag in der Schwartzschen Villa beleuchtet, wie tief die Verstrickungen in die NS-Diktatur reichten. Es geht um die Frage, wie ein junger demokratischer Staat mit belastetem Personal umging. Die historische Aufarbeitung zeigt, welche Seilschaften die Strukturen nach 1945 prägten. Wer sich für deutsche Zeitgeschichte interessiert, findet hier eine sachliche Analyse. Der Abend bietet Raum, um die Kontinuitäten zwischen zwei gegensätzlichen politischen Systemen zu verstehen.
Alte Seilschaften? Das Bundesvertriebenenministerium zwischen NS-Diktatur und Demokratie. Vortrag.
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