


Der Verkehr stockt. Ein Bus ersetzt die Bahn, Menschen drängeln sich an Straßenecken vorbei. Alles bewegt sich, ohne dass sich der Zustand ändert. Pola van den Hövel thematisiert in Schieben, Drücken, Treiben diesen Widerspruch des Großstadtlebens. Die Performance in der Galerie Gegen & Lücke macht den zermürbenden Takt des Alltags greifbar. Die Inszenierung bleibt reflektierend und beklemmend. Sie zeigt, wie die Stadt Möglichkeiten bietet und gleichzeitig die Energiereserven aufzehrt.
"Der Verkehr zieht sich im Schritttempo durch die Stadt. Ein paar Straßenecken entfernt ersetzt ein Bus die ausgefallene Bahnlinie. Menschen warten, drängeln, weichen aus. Alles ist in Bewegung und trotzdem kommt nichts wirklich voran. Die Großstadt lebt von diesem Widerspruch. Sie bietet Möglichkeiten und laugt gleichzeitig aus. Man gewöhnt sich an den schnellen Lebens-Takt, auch wenn er Kräfte zehrt." - „Rush Hour“ von Pola van den Hövel
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