


Das Kupferstichkabinett am Kulturforum öffnet seine Depots. Zu sehen sind über 100 Zeichnungen von 28 flämischen Künstlern, darunter Rubens, Jordaens und van Dyck. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Entstehungsphase der Malerei zwischen 1570 und 1650. Damals war Antwerpen das Zentrum der europäischen Kunstproduktion. Gezeigt werden Skizzen und Vorstudien, die den Arbeitsprozess vor dem Farbauftrag offenlegen. Eine seltene Gelegenheit, da die letzte Präsentation dieser Bestände Jahrzehnte zurückliegt.
Ausstellung Rubens, Jordaens, van Dyck im Kupferstichkabinett Berlin: über 100 flämische Meisterzeichnungen vom 10. Oktober 2026 bis 31. Januar 2027. \n\n Ein Kreidestrich, der sitzt, und daneben einer, der verworfen wurde: Das Kupferstichkabinett am Kulturforum zeigt diesen Winter, wie flandrische Malerei entstand, bevor sie Farbe bekam. Mehr als 100 Zeichnungen von 28 flämischen Künstlern sind zu sehen, alle aus dem eigenen Bestand des Hauses. Sie entstanden zwischen 1570 und 1650 – der Zeit, in der Antwerpen europäisches Zentrum der Malerei war. Dass das Kupferstichkabinett diesen Teil seiner Sammlung zeigt, ist selten: Die letzte Ausstellung dazu liegt fünfzig Jahre zurück.
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