


Pudel mit Pommes, Alles Schweine oder was?! und Alle sehen eine Katze stehen im Mittelpunkt dieser Vorlesestunde. Die Geschichten nutzen die Tierwelt, um abstrakte Konzepte wie Flucht und Multiperspektivität greifbar zu machen. Die Texte behandeln das Ankommen in einer neuen Umgebung und den Umgang mit Vorurteilen. Es geht um die Frage, wie sich Gemeinsamkeiten finden lassen, selbst wenn die Ausgangslage schwierig erscheint. Zudem wird der Blick auf die Wahrnehmung gelenkt. Die Bücher zeigen, dass derselbe Gegenstand oder dasselbe Wesen je nach Betrachter völlig anders aussehen kann.
Gelesen werden die Bilderbücher „Pudel mit Pommes“ von Pija Lindenbaum, „Alles Schweine oder was?!“ von Alice Brière-Haquet und Pénélope Paicheler sowie „Alle sehen eine Katze“ von Brendan Wenzel und Thomas Bodmer.\n\nGeschichten von Flucht, Toleranz und Multiperspektivität werden in unterschiedliche Tierreiche übertragen. In Pudel mit Pommes suchen Klimageflüchtete nach einem neuen Zuhause und stoßen neben Freundlichkeit auch auf Missgunst und Neid. Im Land der Schweine lebt auch eine Familie aus Schafen. Die Nachbarn sind sich zunächst spinnefeind, doch dann entdecken sie ihre Gemeinsamkeiten und eine tiefe Freundschaft entsteht. Gepunktet, verschwommen, schwarz-weiß, ganz bunt: Auch so können Katzen aussehen. Es kommt nur darauf an, wer sie anschaut.
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