


Das Zentrum für Kunstausstellungen der DDR organisierte von 1973 bis 1990 den kulturellen Austausch im Auftrag des Ministeriums. Die Ausstellung arbeitet den grafischen Bestand von etwa 10.000 Werken auf, der nach der Auflösung der Institution an das ifa überging. Der Titel Rauschen verweist auf die kulturpolitischen Frequenzen hinter der offiziellen Fassade. Die Schau beleuchtet, wie sich staatliche Vorgaben und internationale Kunstpraxis in der DDR zueinander verhielten. Die ifa-Galerie zeigt hier eine Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte. Es geht um die Rekonstruktion einer Institution, die lange Zeit den Rahmen für den künstlerischen Austausch bildete.
Die Ausstellung ›Rauschen: Echos einer Institution‹ beleuchtet die Arbeit des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK) und dessen Rolle zwischen staatlicher Kulturpolitik und internationalem Kulturaustausch. Von 1973 bis 1990 organisierte das ZfK im Auftrag des Ministeriums für Kultur der DDR Ausstellungen im In- und Ausland. Nach seiner Auflösung 1990 ging der grafische Bestand von rund 10.000 Werken an das ifa–Institut für Auslandsbeziehungen über. Das ›Rauschen‹ steht für die kulturpolitische Frequenz hinter den offiziellen Erzählungen einer Institution.
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