


Zwei Darstellende übernehmen in dieser Produktion sämtliche Rollen. Vom Hofstaat bis zum Corps de Ballet wird das gesamte Personal des Stücks von ihnen verkörpert. Das Theater im Palais setzt auf die Musik von Paul Lincke. Die Inszenierung lehnt sich an die Tradition der Berliner Operette an. Es geht frivol und farbenfroh zu. Die musikalische Virtuosität trifft hier auf ein kompaktes Setting, das trotz der kleinen Besetzung die volle Breite des Genres ausspielt.
In dieser Hausproduktion geht es – ganz im Sinne der so genannten „Berliner Operette“ – richtig albern, frivol und herrlich bunt zu. Paul Linckes großartige Musik, die extravaganten Kostüme und nicht zuletzt zwei fantastische Darstellenden, die sonst auf den großen Operettenbühnen zu Hause sind, sorgen für jede Menge Spaß. In der Tat werden sämtliche Haupt- und Nebenrollen von der Prinzessin Rosine über die Gäste und Bewohner eines ominösen Schlaraffenlandes bis hin zu den Mitgliedern des königlichen Hofes, aber auch das komplette Orchester und das Corps de Ballet von zwei Personen gespielt und gesungen: Stefanie Dietrich und Meik van Severen.\n\nPrinzess Rosine, 1905 in Berlin uraufgeführt, ist ein echtes musikalisches Juwel, das wir aus der Vergessenheit holen und erneut auf Hochglanz polieren. So kehrt Paul Linckes Musik dorthin zurück, wo sie hingehört: ins Herz der Hauptstadt.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine klassische Orchesterbesetzung mit großem Chor erwartest
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