


Marco Goecke übersetzt den Roman Der Liebhaber von Marguerite Duras in eine choreographische Sprache. Statt einer linearen Erzählung fokussiert die Inszenierung auf zwischenmenschliche Spannungen und innere Konflikte. Die Bewegungen verdichten Sehnsucht, Schuld und Verlangen. Der Körper dient dabei als Medium, das soziale Zwänge und Erinnerungen sichtbar macht. Musikalisch untermalt wird die Performance von Werken unter anderem von Debussy, Ravel und Chopin. Die Klanglandschaft spiegelt die atmosphärische Dichte der literarischen Vorlage wider.
Die Gelegenheit ist günstig und kehrt nicht wieder: An einem Sonntagvormittag vor dem großen Ereignis der Premiere oder Uraufführung begrüßen Intendant Christian Spuck und Dramaturgin Katja Wiegand zum Premierengespräch.\n\nDas klassische Format ermöglicht einmalige Einsichten in die neuen Produktionen, die sich häufig nur im persönlichen Austausch mit den Künstler*innen des Teams eröffnen. Es gibt Gelegenheit, die Stimmung zu erspüren, von der die aufregenden Tage vor jeder Ballettpremiere geprägt sind.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine klassische, geradlinige Erzählweise erwartest
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