

Karlshorst war über Jahrzehnte ein abgeschirmter Ort. Nach 1945 entwickelte sich das Viertel zum Zentrum der sowjetischen Militärverwaltung, geprägt durch Geheimdienste und militärische Einheiten. Der Rundgang führt an den ehemaligen Standorten dieser Einrichtungen vorbei. Die Route verläuft entlang der Zwieseler Straße, der Arberstraße, des Bodenmaiser Wegs und der Köpenicker Allee. Die Tour beleuchtet die Rolle des Stadtteils während des Kalten Krieges. Dabei kommen auch die spätere Präsenz der Stasi und die Grenzkontrollen an der Berliner Mauer zur Sprache.
Rundgang im Rahmen der Entdeckertage „Ab ins B!“ 2025. Jeden 2. Sonntag im Monat um 15 Uhr findet ein öffentlicher Stadtteilrundgang durch Berlin-Karlshorst statt. Karlshorst war während des Kalten Kriegs eine bedeutende Entscheidungszentrale. Nach dem Kriegsende im Mai 1945 wurde es zum sowjetischen Sperrgebiet. Hier befanden sich die sowjetische Militärverwaltung, Geheimdienste und Truppeneinheiten. Später kamen die Stasi sowie die Grenzkontrolle für die Berliner Mauer hinzu. Der Rundgang führt zu den ehemaligen Standorten geheimer und militärischer Einrichtungen entlang der Zwieseler Straße, Arberstraße, des Bodenmaiser Wegs und der Köpenicker Allee.
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