


Drei Jugendliche sitzen am Internationalen Gerichtshof der Kinder. Sie verhandeln über die Verantwortung für den Klimawandel. Auf der Anklagebank sitzt eine Nachbarin, die ihr Verhalten rechtfertigen muss. Das Stück kombiniert dokumentarische Videos mit performativen Elementen. Regisseur Yüksel Yolcu stellt die Frage nach der globalen Verantwortung. Es geht um die Konsequenzen der eigenen Lebensweise. Am Ende liegt die Entscheidung beim Publikum. Kinder übernehmen die Rolle der Jury und urteilen über Schuld oder Unschuld. Die Inszenierung bleibt dabei nachdenklich und aufrüttelnd.
Drei Jugendliche stellen sich vor, die Klimakatastrophe ist eingetreten und sie sitzen am Internationalen Gerichtshof der Kinder. Auf der Anklagebank: Ihre Nachbarin Frau Salzmann, die erklären muss, dass sie durch ihre Lebensweise den Klimawandel nicht mit zu verantworten hat. Am Ende der Verhandlung übernehmen die Kinder im Publikum die Aufgaben der Jury und haben eine schwere Entscheidung zu treffen: Ist Frau Salzmann mit verantwortlich? Muss sie schuldig gesprochen werden oder nicht?\n\nRegisseur Yüksel Yolcu und sein Ensemble führen uns in einer multimedialen Inszenierung nach dem Buch von Thomas Sutter an die zentrale Frage unserer Zeit heran: Wann begreifen wir, dass es keinen Plan B für diese Welt gibt? Gelingt es uns noch, den Klimawandel zu stoppen? Video-Beiträge von Greta Thunberg und dokumentarische Videos finden in dieser Inszenierung ebenso ihren Platz wie performative und assoziative Elemente.
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