


Nikita Miller steht auf der Bühne und erzählt. Er verzichtet dabei auf das klassische Schema kurzer Pointen und setzt stattdessen auf inhaltliche Tiefe. Die Geschichten handeln vom Alltag und den kleinen Absurditäten, die sich darin verbergen. Sein Stil ist direkt, philosophisch und durch eine eigene Biografie geprägt. Im Admiralspalast trifft eine Form von Comedy auf Kunst und Design, die eher zum Zuhören als zum reinen Lachen einlädt. Es ist eine ruhige, berührende Auseinandersetzung mit dem, was Menschen bewegt.
Nikita Miller, in Kasachstan geboren, in Stuttgart aufgewachsen, bezeichnet sich selbst als Comedic Storyteller. Er ist anders deutsch, ist anders komisch, ist philosophisch und direkt. Wenn er mit leichtem russischen Akzent beginnt, seine erste Geschichte auf der Bühne zu erzählen, stehend, mehr als zwei Meter groß, Haare so lang wie ein Streichholzkopf und durchtrainiert wie ein Mönch der Shaolin, ist man froh, wenn er sich setzt, damit er keine Schneise schlägt, falls er mal ins Publikum fällt. Kabarettist Dieter Nuhr sagt über ihn: „Nikita Miller macht etwas, was ich noch nie gesehen habe: Er erzählt witzige Geschichten, die sich aber nicht von Pointe zu Pointe hangeln und gerade deshalb lustig sind. Sein Vortrag hat Tiefe und Authentizität. Die Texte bewegen den Zuschauer, und man hört gerne und gespannt, ja geradezu gefesselt zu. Das ist eine völlig eigene Form von Alltagssatire. Ich bin begeistert!“
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Eher nichts für dich, wenn: du auf schnelle Gags und laute Pointen aus bist
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