

Svenja Leiber widmet sich in Nelka den langfristigen Folgen von Gewalt und Zwangsarbeit. Ihr Roman macht sichtbar, wie sich diese historischen Brüche bis in die heutige Zeit und Landschaft ziehen. Im Zentrum stehen Frauen, deren Körper und Wissen systematisch ausgebeutet wurden. Sie finden in der Erzählung zueinander, um sich gemeinsam gegen Erniedrigung und Brutalität zu behaupten. Die Lesung beleuchtet diese Schicksale mit einer wachen Sensibilität. Es geht um das Bewahren von Erinnerung und die Frage, was von den Opfern des 20. Jahrhunderts bleibt.
Welche Spuren die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zwangsarbeit hinterlassen haben, bis in die Gegenwart und Landschaften hinein, das macht Svenja Leiber in ihrem neuen Roman sichtbar. Sie erzählt von Frauen, deren Wissen und Körper ausgebeutet wurden, die sich in Freundschaft verbanden und sich so gegen Erniedrigung und Brutalität stemmten. Nelka beleuchtet ihre Schicksale hellwach und sensibel – und bewahrt die Erinnerung an sie. 12,- Euro Eintritt.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du dich nicht mit den Schattenseiten der Geschichte befassen möchtest
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Der Roman behandelt die Spuren von Zwangsarbeit und die gewaltvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts. Er erzählt von Frauen, die sich durch Freundschaft gegen Erniedrigung wehrten.
Die Lesung ist in der Buchhandlung Braun und Hassenpflug. Ein passender Ort für Literatur und Kultur.
Der Eintritt für die Lesung beträgt 12 Euro.