


Der Dokumentarfilm NAZA untersucht die militärischen Entscheidungsprozesse und Technologien hinter dem Konflikt in Gaza. Yuval Abraham und Rachel Szor führen durch eine Analyse, die auf Gesprächen mit 24 israelischen Geheimdienstoffizieren und Soldaten basiert. Um die Anonymität der Beteiligten zu wahren, sind Stimmen und Erscheinungsbilder im Film digital verfremdet. Die Aufnahmen entstanden über einen Zeitraum von drei Jahren und bieten einen Einblick in die internen Abläufe des Militärs. Das Hackesche Höfe Kino zeigt den Film in einem geschlossenen Setting. Die Auseinandersetzung mit dem Material ist aufwühlend und erfordert Konzentration auf komplexe politische Zusammenhänge.
Nach dem Oscar-Erfolg von NO OTHER LAND kehren Yuval Abraham und Rachel Szor mit einem neuen, hochaktuellen Dokumentarfilm zurück: NAZA feierte am 10. September seine Weltpremiere im Wettbewerb der 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig und wurde dort mit 25-minütigen Standing Ovations aufgenommen. Über drei Jahre hinweg sprachen Abraham und Szor mit Angehörigen des israelischen Militärs und der Geheimdienste. 24 israelische Geheimdienstoffiziere und Soldaten kommen im Film anonymisiert zu Wort; ihre Stimmen und ihr Erscheinungsbild wurden digital verfremdet. Ihre Aussagen bilden die Grundlage für eine Untersuchung der militärischen Strukturen, Entscheidungsprozesse und Technologien hinter Israels Kriegführung in Gaza
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