


Die Vorstellung einer stets geduldigen und glücklichen Mutter hält dem Alltag selten stand. Das Berliner Ensemble widmet sich in diesem Monolog der Kluft zwischen kultureller Erwartung und gelebter Erfahrung. Der Abend bricht mit dem Bild der selbstlosen Versorgerin. Es geht um die Arbeit, die hinter der Fassade der Mutterschaft steckt. Eine Auseinandersetzung mit den eigenen Rollenbildern. Emanzipatorisch, reflektierend und ohne den üblichen gesellschaftlichen Filter.
Erfahrungen des Mutterseins decken sich selten mit dem, was Kultur und Sprache darüber vermitteln. Diese ideale, selbstlos sorgende, unendlich geduldige und noch dazu glückliche Mutter – es gibt sie natürlich nicht.
Das erwartet dich
Eher nichts für dich, wenn: du eine leichte Unterhaltung ohne Tiefgang erwartest
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