


Patty verliert nach der Wiedervereinigung 1990 ihren Job und ihre Partnerin. Sie beginnt, die Hinterlassenschaften der Weggezogenen zu sammeln, bis ihre Wohnung unter der Last der Dinge beinahe kollabiert. Die Suche nach einem Ausweg führt sie in die Wälder rund um den Kyffhäuser. Regisseurin Luise Donschen erzählt eine Geschichte, die das Ende der DDR mit der Gegenwart des 21. Jahrhunderts verknüpft. Gerti Drassl spielt die Hauptrolle in einer Erzählung, die historische Brüche in persönlichen Schicksalen spiegelt. Der Film setzt auf eine ruhige Bildsprache und eine nachdenkliche Atmosphäre. Es ist eine Auseinandersetzung mit den Umbrüchen der deutschen Geschichte, die weit über das Jahr 1990 hinausreicht.
Während der deutschen Wiedervereinigung 1990 verliert die 50-jährige Patty erst ihren Job und dann ihre Freundin Jelena. In einer kleinen ostdeutschen Stadt sammelt sie die zurückgelassenen Gegenstände der Weggezogenen und lernt den jüngeren Franz kennen, der sich in sie verliebt. Als ihre Wohnung so voll mit Habseligkeiten ist, dass sie sie nicht mehr betreten kann, macht sie sich auf den Weg in einen geheimnisvollen Wald rund um den Kyffhäuser. Es beginnt eine Reise durch Landschaften und Geschichte – bis die kaum gealterte Patty plötzlich in der Gegenwart des 21. Jahrhunderts auftaucht. Luise Donschens Spielfilm lässt uns das Ende der DDR und die Wendejahre durch die Augen einer unkonventionellen Frauenfigur neu erleben. In sorgfältig komponierten Bildern verbindet der Film Schicksale von Gestern, Heute und Morgen – mit einer brillanten Gerti Drassl in der Hauptrolle.
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