

Die Sophiensæle zeigen Kurzfilme von Ania Nowak und Melanie Jame Wolf. Die Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Live-Choreografie und Performance für die Leinwand. Im Anschluss diskutieren die Künstlerinnen gemeinsam mit Liz Rosenfeld. Im Zentrum steht die Frage, wie Comedy als Mittel der Kritik in feministischen Arbeiten funktioniert. Das Programm findet sowohl drinnen als auch draußen statt. Es ist eine Auseinandersetzung mit performativen Strategien und filmischer Ästhetik.
Is this a joke to you? besteht aus einer Vorführung von Kurzfilmen von Ania Nowak und Melanie Jame Wolf, gefolgt von einem Gespräch zwischen den Künstlerinnen und Moderatorin Liz Rosenfeld. Dieses Gespräch wird sich mit dem Einsatz von Comedy in den Werken der drei Künstler*innen befassen, die sich alle zwischen Live-Choreografie und Performance für die Leinwand bewegen.\n\nWas ist eine verkörpernde Kamera in queer-feministischer Filmpraxis? Wie kann Comedy dabei helfen, politische und soziale Kritik „tiefer und schneller“ zu vermitteln? Wann eignet sich das Absurde für die Erforschung von Geschlechter- und Machtverhältnissen? Warum ist Albernheit so hilfreich im Umgang mit todernsten Themen? Ausgehend vom Einsatz von Humor und Slapstick in Wolfs aktuellem Solo-Performance-Video MIRA FUCHS (a reprise) wird in diesem Gespräch über Komik in verschiedenen feministischen Praktiken des bewegten Bildes gesprochen.
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