


Matthias Muche lässt zwölf Posaunen aufeinandertreffen. Das Ensemble BONECRUSHER arbeitet mit geschichteten Drones und dynamischen Kontrapunkten. Die Instrumente agieren als ein großer Organismus. Das Zusammenspiel erzeugt eine hypnotische und erhabene Wirkung. Die Architektur der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche dient dabei als Resonanzraum. Die Akustik des Ortes verstärkt das Klangbild der Posaunen und der Percussion.
Der Kölner Posaunist Matthias Muche ist nicht nur ein virtuoser Musiker, sondern auch ein visionärer Komponist. Er hat erkannt, welche vielfältigen klanglichen und harmonischen Möglichkeiten sich ergeben, wenn zwölf Posaunen gemeinsam erklingen. Im Rahmen von BONECRUSHER erkundet er das Miteinander von sorgfältig kontrollierten, geschichteten Drones, dynamischem Kontrapunkt und ausgelassenen Bläsereinsätzen. Das Ensemble agiert dabei wie ein einziger, vielgliedriger Organismus, der in der Lage ist, mehrere spannende Handlungsstränge zur selben Zeit im Gleichgewicht zueinander zu halten. Beim Jazzfest Berlin wird der Klang der Gruppe durch die hallenden Räumlichkeiten der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche verstärkt und bereichert.
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