


Bolivien besitzt die weltweit größten Lithiumvorkommen. Das Metall gilt als Schlüssel für die globale Energiewende, von der Elektromobilität bis zur Digitalisierung. Die Dokumentation beleuchtet den Interessenkonflikt zwischen europäischer Industrienachfrage und bolivianischen Bestrebungen zur Armutsbekämpfung. Regierungsverhandlungen treffen auf lokalen zivilgesellschaftlichen Widerstand. Die Vorführung in der cie. toula limnaios bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit den realen Kosten technologischen Fortschritts. Der Fokus liegt auf den politischen und sozialen Folgen der Rohstoffgewinnung.
Bolivien verfügt über die weltweit größten Vorkommen an Lithium, einem Metall, das für die Energiewende unverzichtbar ist – von Stromspeichern über Rechenzentren bis hin zu Elektroautos oder Smartphones. Die Europäer\innen wollen diesen Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer\innen wollen ihn, um die Armut zu bekämpfen. Während die bolivianische Regierung mit Unternehmen aus aller Welt verhandelt, mobilisieren sich in den ländlichen Gebieten zivilgesellschaftliche Gruppen.
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