

Das war am Samstag, 10. Oktober 2026. Verpasst? Halb so wild – in Berlin läuft ständig was.





Die westdeutsche Provinz der achtziger Jahre. Im Zentrum steht das schwierige Verhältnis zwischen einer Mutter, ihrem Ehemann und der gemeinsamen Tochter. Das Gewicht der Mutter Cornelia wird zum Dreh- und Angelpunkt der familiären Spannungen. Der Vater projiziert sein eigenes Scheitern auf ihre Erscheinung und zieht die Tochter in diesen Konflikt hinein. Der Film seziert die Dynamik einer Familie, in der Wahrheit und Lüge verschwimmen. Es ist ein nachdenklicher Blick auf die psychischen Folgen von gesellschaftlichem Druck und häuslicher Kontrolle.
LÜGEN ÜBER MEINE MUTTER erzählt von der ersten großen Liebe unseres Lebens: der Liebe zwischen Mutter und Kind. Angesiedelt in der westdeutschen Provinz der 1980er Jahre, in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter Cornelia (Rosalie Thomass). Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann Werner (Golo Euler), der immer stärker beherrscht wird von der fixen Idee, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft. Cornelia ist dem ausgesetzt, Tag für Tag, während Tochter Ela (Elise Lindner) zwischen den Stühlen steht und zunehmend vom Vater infiltriert wird über die in seinen Augen unzumutbar dicke Mutter. Doch was ist die Wahrheit und wer belügt hier eigentlich wen?
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