


Udo Sierck blickt zurück. In seiner Lesung thematisiert er fünf Jahrzehnte Kämpfe der Behindertenbewegung, beginnend mit den Aktivitäten Mitte der siebziger Jahre. Das Buch Frech und frei dokumentiert den Widerstand der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung. Es geht um den Kampf gegen Aussonderung und die Etablierung einer autonomen Interessenvertretung. Die Amerika-Gedenkbibliothek bildet den Rahmen für diese Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte. Die Lesung ist eine Bestandsaufnahme von Protesten und dem Ringen um gesellschaftliche Teilhabe.
Udo Sierck liest aus seinem Buch „Frech und frei“. Das Buch erzählt vom Widerstand der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung seit der Mitte der 1970er-Jahre und dokumentiert Proteste für Behindertenrechte. Udo Sierck zeichnet die Geschichte einer selbstbewussten und autonomen Behindertenbewegung nach, die gegen die Tradition und Praxis der Aussonderung kämpfen musste.
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