


Das Konzerthausorchester Berlin widmet sich unter der Leitung von Riccardo Minasi dem musikalischen Austausch zwischen Johannes Brahms und Robert Schumann. Im Zentrum steht die persönliche und künstlerische Nähe der beiden Komponisten, die ihre Arbeit zeitlebens prägte. Der Cellist Pablo Ferrández interpretiert Schumanns Concertstück für Violoncello. Das Werk entstand in einer Phase, die Schumann selbst als heiter beschrieb und die in engem Kontakt zu Clara Schumann stand. Den Abschluss bildet die Vierte Sinfonie von Brahms. Sie markiert den Schlusspunkt seines sinfonischen Schaffens, das stets im Spannungsfeld zwischen der Last des Beethoven-Erbes und eigener kompositorischer Freiheit stand.
Über Johannes Brahms' Verbindung zu Roberts Schumanns Frau Clara ist viel spekuliert worden. Dieses Programm vereint die beiden Männer: Nach Brahms' „Akademischer“ spielt der spanische Cellosolist Pablo Ferrandez Schumanns „Concertstück für Violoncell mit Begleitung des Orchesters“. Zum Schluss folgt Brahms Vierte. Besetzung: Konzerthausorchester Berlin, Dirigent: Riccardo Minasi, Violoncello: Pablo Ferrández. Besetzungsänderung: Entgegen der Ankündigung im gedruckten Saisonprogramm wird Dirigent Riccardo Minasi die musikalische Leitung des Konzerts übernehmen.
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