


Die Route führt vom Alexanderplatz durch das Scheunenviertel bis zu den Sophiensælen. Sie zeichnet die Lebenswege derer nach, die in den 1920er Jahren das Viertel prägten. Arbeiter und jüdische Migranten lebten hier eng beieinander. Das Viertel war ein Zentrum für jüdisches Leben und die queere Szene, bevor die Nationalsozialisten ab 1933 Razzien und Propaganda organisierten. Stationen wie das Polizeipräsidium, ehemalige Kinos oder das Sammellager in der Großen Hamburger Straße markieren die Orte der Verfolgung. Die Tour beleuchtet Schicksale wie das von Gad Beck und zeigt die Lücken auf, die in den Akten der Täter entstanden sind. Es geht um Widerstand, Zwangsarbeit und das, was nach der Vernichtung an Erinnerung übrig blieb. Die Tour bleibt an der Oberfläche der Geschichte und fragt nach dem, was fehlt.
Die Tour führt vom Alexanderplatz durch das Scheunenviertel bis zu den Sophiensælen und folgt den Orten der „Namenlosen“ aus Nestervals Eldorado. In den 1920er Jahren lebten hier Arbeiterinnen und jüdische Migrantinnen aus Osteuropa dicht beieinander; das Viertel war ein Zentrum jüdischen Lebens und des Nachtlebens. Nach 1933 wurde es zum Ziel von Razzien und NS-Propaganda. Im Mittelpunkt steht die queere Geschichte des Viertels, verwoben mit jüdischer Geschichte, Verfolgung und Zwangsarbeit. Stationen sind etwa das Polizeipräsidium am Alexanderplatz, die Grenadierstraße, Kinos und Bars, und das Sammellager in der Großen Hamburger Straße. Erzählt wird unter anderem von Gad Beck – jüdisch, schwul und im Widerstand. Viele Geschichten sind nur aus den Akten der Verfolger überliefert. Die Tour fragt auch nach dem, was fehlt.
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