


Die Ausstellungsreihe Karma Ltd. Extended findet mit dem siebten Kapitel ihren Abschluss. In der ACUD Galerie steht die Auseinandersetzung mit den Bedingungen der digitalen Boheme im Fokus. Kuratiert von Jana J. Haeckel, greift die Schau das Manifest Wir nennen es Arbeit von Holm Friebe und Sascha Lobo auf. Die Arbeiten von Ina Wudtke und Barbora Kleinhamplová setzen dem ursprünglichen Optimismus eine Analyse der Müdigkeitsgesellschaft entgegen. Es geht um den Widerstand gegen den sogenannten Terror der Präsenz. Die gezeigten Werke hinterfragen die prekäre Realität moderner Arbeitsverhältnisse.
„WORK WORK WORK” ist das siebte und letzte Kapitel der Ausstellungsreihe des Karma Ltd. Extended-Kollektivs, kuratiert von Jana J. Haeckel. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den prekären Arbeits- und Lebensbedingungen der digitalen Boheme, sowie der Aufruf zum Widerstand gegen den herrschenden „terror of presence“ (Hito Steyerl). \n\nThematischen Ausgangspunkt der Ausstellung bildet das 2006 von Holm Friebe und Sascha Lobo verfasste Buch “Wir nennen es Arbeit”, das euphorisch als „Manifest der digitalen Boheme“ gefeiert wurde. Die Arbeiten der Künstlerinnen Ina Wudtke und Barbora Kleinhamplová in Zusammenarbeit mit Tereza Stejskalová stellen dem digitalen Fortschrittsoptimismus die Diagnose einer „Müdigkeitsgesellschaft“ gegenüber.
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