


Karina Griffith und Tobias Hering greifen ein historisches Programm über migrantische Präsenz an der DFFB auf. Im Zentrum stehen Filme von Regisseurinnen aus Kenia und Simbabwe, die in Deutschland lebten und studierten. Die Vorführung verknüpft diese Arbeiten mit ungeschriebenen Schwarzen Perspektiven der Vergangenheit und Zukunft. Ergänzt wird das Programm durch eine Performance von Mmakgosi Kgabi. Sie führt in die Forschung zu den Filmen von Monalisa A.J. Godeffroy ein, die ab 1977 an der DFFB studierte. Die Veranstaltung setzt das historische Erbe des Kollektivs Blickpilotin in einen neuen Kontext. Gezeigt werden Werke von Wanjiru Kinyanjui, Tsitsi Dangarembga und Auma Obama. Die Filme entstanden Anfang der neunziger Jahre und bilden den Kern der Auseinandersetzung mit Intersektionalität und Filmgeschichte.
Kuratiert von Karina Griffith und Tobias Hering\n\nBlack in the Western World\nWanjiru Kinyanjui, Deutschland, 1992, 23 min. Deutsch, Englisch, 16mm\n\nDie Schönheitsverschwörung (The Beauty Conspiracy)\nTsitsi Dangarembga, Deutschland, 1994, 12 min. Deutsch, Englisch\n\nAll That Glitters\nAuma Obama, Deutschland, 1993, 21 min. Englisch\n\nVorangestellt ist eine Performance von Mmakgosi Kgabi.\n\n„Terms of Encounter“ greift ein intersektionales Programm über migrantische Präsenz an der DFFB wieder auf und stellt die Frage, wie dieses mit ungeschriebenen Schwarzen Perspektiven in Deutschland – in der Vergangenheit und in der Zukunft – verknüpft sein könnte. Das Filmkollektiv Blickpilotin e.V. wurde 1989 gegründet, um feministisches Arthouse-Kino zu fördern und zu programmieren. Im Jahr 1998 organisierten Schütze und Beate Spille unter dem Titel „Begegnungen mit afrikanischen Regisseurinnen“ eine Filmvorführung mit Werken von Frauen aus Kenia und Simbabwe, die in Deutschland lebten und an der DFFB studierten. „Terms of Encounter“ setzt das historische Programm in einen neuen Kontext: Eine Performance von Mmakgosi Kgabi stellt Griffiths und Herings frühe Forschungen zu den Filmen von Monalisa A.J. Godeffroy vor, einer Filmstudentin aus Swasiland (heute Eswatini), die ab 1977 an der DFFB studiert hatte. Besonderer Dank gilt Birgit Kohler, Branwen Okpako, Michael Meert, Don Edkins und Priscilla Layne.
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