
Horror auf dem deutschen Buchmarkt
Warum produziert Deutschland kaum Horrorliteratur. Trotz einer Geschichte voller Krisen und Ängste bleibt das Genre hierzulande oft am Rand. Das Literaturforum im Brecht-Haus geht dieser Frage analytisch auf den Grund. Die Veranstaltung beleuchtet den hiesigen Buchmarkt. Es geht darum, warum Grusel als trivial gilt und welche Texte boykottiert werden. Gleichzeitig steht die Frage im Raum, ob sich ein Trend abzeichnet. Der Abend verbindet Literatur und Kulturgeschichte. Er richtet sich an alle, die den Markt hinter den Kulissen verstehen wollen.
Warum hat ein Land mit Nationalsozialismus, Teilung, Politischem Terrorismus, Überwachung, Wirtschaftskrisen und Gegenwartsängsten so wenig Horrorliteratur hervorgebracht? Warum gilt Horror hierzulande als trivial? \n\nMit Olaf Buchheim (Buchheim Verlag) und Sebastian Pirling (Penguin). Gesprächsführung Andy Hahnemann (Fischer Tor). Projekt: Das Spiel mit der Angst im Horror.
- Wann
- Mi., 14. Okt. · 17:00 – Mi., 14. Okt., 18:00
- Wo
- Literaturforum im Brecht-Haus
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115, Berlin
Location ansehen → - Eintritt
- Preis beim Anbieter
Gut zu wissen
Das erwartet dich
- Analyse des deutschen Buchmarkts
- Diskussion über den Status von Horrorliteratur
- Kulturhistorische Einordnung
Eher nichts für dich, wenn: du eine Lesung mit Gruselfaktor erwartest
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Häufige Fragen
Was ist das Thema der Veranstaltung?
Die Veranstaltung beleuchtet, warum Horrorliteratur in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern so wenig verbreitet ist und welche Faktoren den Markt beeinflussen.
Wer sollte diese Diskussion besuchen?
Jeder, der sich für den deutschen Buchmarkt, Literaturwissenschaft oder das Genre Horror interessiert und verstehen möchte, warum es hierzulande so wenige Horrorautor:innen gibt.
Gibt es Ermäßigungen für Tickets?
Ja, der Eintritt kostet ab 6 Euro und Ermäßigungen sind verfügbar. Es wird empfohlen, Tickets online zu buchen.